Apfelweine und Cider

Was ist der Unterschied zwischen einem Apfelwein und einem der den Namen Apfelvino tragen darf?

Hier werden nur lokale Äpfel Sortenrein ausgebaut. Die Äpfel stammen ausschließlich von regionalen Streuobstwiesen. Früh- oder wurmreife Früchte werden schon auf der Wiese aussortiert. Um die Fäulnisbelastungen (Toxineintrag, Geschmacks-Veränderungen) so niedrig wie möglich zu halten, wird zur Vermostung nur frisches Keltergut verarbeitet. Die Gärung wird mit Hilfe von Zuchthefen gestartet. Das Abfüllen auf Flaschen erfolgt über Klar- und Sterilfiltereinrichtungen. Die etikettierten Flaschen werden mit Schraub- oder Kronkorken verschlossen. Der so abgefüllte Premium Apfelwein kann 2 bis 3 Jahre gelagert werden ohne Qualitätseinschränkungen.

Cider – der Geist aus dem Apfel

Cidre leitet sich von dem lateinischen Wort „sicera“ ab und bedeutet soviel wie berauschendes Getränk. Die in Deutschland vertriebenen Cidre haben, je nach Art des Ausbaus 4,5% bei den trockenen, oder 2,5% bei den lieblichen Cidres.

Zur Herstellung nehme man frisch gepressten Apfelsaft und fülle ihn in Fässer ab, und gibt bestimmte Hefen zur Gärung hinzu. Bei der Herstellung von Cider dreht sich alles um den Zuckergehalt. Dieser muss regelmäßig gemessen werden. Bei einem bestimmten Zuckergehalt geht es in die Drucktanklagerung, oder bei den „edleren“ Sorten in die Flasche zum reifen, damit die Kohlensäure enthalten bleibt. Ciderhefen sind obergärig, sie brauchen relativ warme Temperaturen um die 15 Grad. Die Herstellung dauert etwa vier bis fünf Wochen.